Voller Leidenschaft Das Duo Concertante gab ein Konzert im Frauenzeller Kloster

Voller Leidenschaft Das Duo Concertante gab ein Konzert im Frauenzeller Kloster

von (Kommentare: 0) Artikel von Gerlinde Fink in der Donau Post vom 20.05.2023


Brennberg. (gf)

Beeindruckend war das Muttertagskonzert des Duo Concertante, dass die beiden Musiker Eduard Ablyakimov-Maier und Igor Kvashevic am Sonntag im Kloster Frauenzell gaben. Das Können des Duos entlohnte die wenigen, die sich trotz des regnerischen Wetters auf den Weg nach Frauenzell machten. Über das Duo Concertante konnte man im Vorfeld des Muttertagskonzerts nur wenig in Erfahrung bringen. Kein Wunder, denn das Duo gibt es erst seit kurzer Zeit, wie Eduard Ablyakimov-Maier bei der Begrüßung berichtete.


Anders wenn man nach den beiden Musikern suchte: AblyakimovMaier ist in der Region gut bekannt, ist er schließlich Musiklehrer an der Landkreismusikschule Cham und zudem Leiter der Falkensteiner Musikanten. Der Ruf des Akkordeonspielers Igor Kvashevic eilte dem Weißrussen bereits im Internet voraus und nach einem ersten klassischen Teil blitzten das Können und das Temperament von Kvashevic bei seinen Solostücken auf. Igor Kvashevic lebt seit 2014 im Raum egensburg und ist ebenso wie Ablyakimov-Maier Musiklehrer. Im Bibliothekssaal des Klosters Frauenzell entstand bei 20 Besuchern Privatkonzert-Atmosphäre.


Verpflichtet wurde das Duo Concertante als Ersatz für das abermals verhinderte Bio-Trio und spielte eine bunte Mischung von Vivaldi über Bach bis hin zu südamerikanischen Stücken im Gepäck. Dass die beiden Instrumente Querflöte und Akkordeon so gut harmonieren, überraschte ebenso wie das einfühlsame aber auch temperamentvolle Spiel und die Abstimmung der beiden. Ablyakimov-Maier zeigte sich als begabter Moderator und Erzähler, der zwischen den Stücken viel zu den beiden Künstlern, den Stücken und insbesondere zu den Müttern der Komponisten erzählte.


Kvashevichs Können blitzte immer wieder auf und die Zuhörer ließen sich auf die leidenschaftliche Darbietung ein. Der Applaus wollte nicht enden und auch die Zugaben nicht.

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