Brennberg von seiner schönsten Seite

Brennberg von seiner schönsten Seite

von Gabriele Hollschwandner (Kommentare: 0) Artikel in der Donau Post am 09.12.2019 und 10.12.2019 von Gerlinde Fink

Zur Christkindlmarkt-Eröffnung hatte Petrus ein Einsehen

Artikel in der Donau Post am 09.12.2019 und 10.12.2019 von Gerlinde Fink

Brennberg. (gf) Bei Regen startete am Samstag der 18. Christkindlmarkt in Brennberg. Pünktlich um 16 Uhr eröffneten die Stände, wobei der Verkauf der Christbäume durch die Pfarrei Brennberg schon den ganzen Tag über stattfand. Den Hirschbergerhof hatten die vielen Standbetreiber wieder in ein Lichtermeer getaucht und luden zum Verweilen mit Freunden und Genießen der vielfältigen kulinarischen Spezialitäten ein.

Zur offiziellen Eröffnung um 17 Uhr durch Bürgermeisterin Irmgard Sauerer, zur Weihnachtsmusik der Florianikapelle und zum Prolog des Christkindls hatte Petrus ein Einsehen – und der Regen hörte auf. Noch nicht ganz so viele Gäste waren zur Eröffnung mit dem Christkind Paula Frisch und dem Standkonzert der Florianikapelle Brennberg unter der Leitung von Alois Janker gekommen, doch später war der Besuch unerwartet groß und mehr als zufriedenstellend.

Sauerer dankte allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Organisation. Ganz besonders begrüßte sie die Beschicker des Marktes, die nicht nur an sich denken, sondern auch stets Menschen unterstützen, denen es nicht so gut geht. Gerade in diesen Zeiten sei dies ein wichtiges Zeichen der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Sie sagte schon im Voraus einen herzlichen Dank für die Unterstützung des diesjährigen Spendenprojektes des Thomas Wiser Haus in Regenstauf, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen. So lud die Bürgermeisterin alle Besucher ein, sich ein Los der Tombola zu kaufen, denn der Erlös hieraus geht gänzlich in den Spendentopf. Hierbei danke sie noch den Spendern der Tombolapreise und informierte die Gäste über das tolle Rahmenprogramm, ohne zu vergessen, sich auch bei ihren tatkräftigen Helfern und dem Bauhof zu bedanken, die den Bühnenbereich wieder liebevoll und weihnachtlich dekorierten. Anschließend trug das Christkindl Paula Frisch würdevoll den Prolog vor und eröffnete somit den 18. Brennberger Christkindlmarkt.

Brennberg von seiner schönsten Seite

Christkindlmarkt im Hirschbergerhof zog Scharen von Besuchern an – Märchen, Lieder und Alpakas

Brennberg. (gf) Ein positives Fazit zogen die Budenbetreiber und Veranstalter bei der 18. Auflage des Brennberger Christkindlmarktes. Glück hatte man mit dem Wetter, denn die Vorhersage mit Regen und Wind erfüllte sich nicht. Während am Sonntag während des Tages noch ein lockeres Durchkommen möglich war, war in den Abendstunden der Markt sehr gut gefüllt und die vielen Helfer hatten gut zu tun.

Viele junge Besucher genossen den Markt

Wie schon bei vielen anderen Anlässen, präsentierte sich Brennberg an diesem Wochenende wieder einmal von seiner schönsten Seite. Der von vielen Lichtern erhellte Hirschbergerhof war am Samstagabend dicht gefüllt mit vielen Gästen, wobei auch in diesem Jahr viele junge Besucher zu finden waren. Aber auch die älteren Generationen hatten ihren Spaß am Budenzauber und den angebotenen Gaumenfreuden. Vom Kesselgulasch bis zur frittierten Forelle, vom Gyros bis zum Rehragout, das die Mädchen und Burschen auflegten, vom „Buli-Burger“ bis hin zu leckeren Waffeln – aus allen Buden duftete es verführerisch und die kulinarische Vielfalt suchte ihresgleichen. Besonders schön auch, dass beim Christkindlmarkt die verschiedenen Vereine aller Ortsteile an einen Strang ziehen, denn sowohl Frauenzeller als auch Brennberger Vereine waren vertreten, ebenso die Frankenberger Feuerwehr. Und wer glaubt, die Bruckbacher halten sich raus, täuscht sich, denn sie wanderten erneut nach Brennberg. Das schöne, bunte Bild der verschiedenen Buden, das sich von anderen Christkindlmärkten abhebt, macht für viele Besucher den Brennberger Christkindlmarkt zu einem der schönsten im Umkreis. Die Vereine hatten sich auf ihre Gäste sehr gut vorbereitet und empfingen diese mit wärmenden Stellen und Nebenhütten zum Verweilen. Der Christbaumverkauf oblag der Pfarrei Brennberg, sie hatte schon am Samstagvormittag ihr Hauptgeschäft gemacht.

Erstmals auf Plastik verzichtet

Besonderen Wert legte man in diesem Jahr auf den Umweltschutz: Erstmals versuchte man, auf Plastikbehältnisse komplett zu verzichten. Die Gemeinde hatte zudem eigens Abfallbehälter mit Trennsystem aufgestellt, was bei den Gästen gut ankam.

Auch das Rahmenprogramm bot verschiedene Attraktionen für Jung und Alt. Im Wagner-Saal sang der Schülerchor unter Leitung von Renate Hirschberger am Sonntagnachmittag und Märchenerzählerin Berit Proctor entführte die Kinder in die Märchenwelt. Leider folgten nur wenige Besucher dem Angebot. Die flauschigen „Weihnachts-Alpakas“ erfreuten Groß und Klein. Während der Besuch am Sonntagnachmittag generell noch zurückhaltend war, strömten zum Einbruch der Dämmerung wieder viele Besucher zum Markt, wo sie vom Nikolaus und dem Christkind nochmals beehrt wurden. Schließlich wollten alle noch bei der Weihnachtstombola dabei sein.

Weihnachtsgeld für Losgewinner

Neben vielen Gutscheinen gab es bei der Verlosung jeweils 50 Euro Weihnachtsgeld für Alex Weigl und Bernd Fuchs, jeweils 100 Euro Weihnachtsgeld für Matthias Altmann (alle aus der Gemeinde Brennberg) und Michael Wolf aus Wiesent. Über den Hauptpreis, 300 Euro Weihnachtsgeld, durfte sich Martin Schreier aus Brennberg freuen.

Erlös für einen guten Zweck

Monika Kerscher gewann einen Gutschein für eine Burgbenutzung und Johanna Weigl durfte sich über einen Vertikutierer freuen. Bürgermeisterin Irmgard Sauerer dankte allen Spendern der Weihnachtstombola und freute sich, dass der Erlös der 1 500 Lose ganz dem Spendenzweck zugutekommt. Nach der Verlosung klang der 18. Brennberger Christkindlmarkt aus und das Wetter hielt bis zum Aufräumen.

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