Aktuelle Nachrichen

Literatur.Landschaften in den Bürgersaal verlegt

Wegen zu erwartender Nässe und Kälte wird  die Veranstaltung Literatur.Landschaften (Samstag, 02. September, 19:30 Uhr) in den Bürgersaal, Ludwigstr. 7, Wörth/Do. verlegt.

2017 von Johann Festner (Kommentare: 0)

Klostermarkt 2017

Artikel von Daniela Schmidbauer in der Donau Post (Ausgabe vom 08.08.2017)

Frauenzell. (das) Das Frauenzeller Stiftungsfest (700 Jahre Kloster Frauenzell) und der siebte Klostermarkt waren ein toller Erfolg für die Dorfgemeinschaft Frauenzell. Viele hundert Besucher, schätzungsweise mehr als 1 000, waren am Wochenende zu Gast in der kleinen Vorwaldortschaft.

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2017 von Gabriele Hollschwandner (Kommentare: 0)

Märchen im Höllbachtal mit Edeltaud Forster

Jung und Alt lauschen Märchen in der „Hölle“

RETTENBACH. Für Märchen ist man nie zu alt. Im Rahmen der Veranstaltungen von „Donau.Wald.Kultur“ fand kürzlich im wunderschönen Höllbachtal eine Märchenstunde mit Edeltraud Forster aus Wörth a. d. Donau statt. Ute Kahler vom Kultur-am-Höllbach-Team der Gemeinde Rettenbach zeigte sich überrascht, wie viele Menschen der Einladung gefolgt waren und konnte an die 50 Besucher inmitten der „Hölle“ willkommen heißen.

„Der Wald war schon immer ein Sehnsuchtsort, der tief verwurzelt in der Identität der Deutschen ist.“ Der Dichter Joseph von Eichendorff stilisierte den Wald zum romantischen Motiv schlechthin, dem Rückzugsort, an dem Mensch und Natur noch harmonieren. Und Märchenerzählerin Edeltraud Forster fügte hinzu, dass der Höllbach mit seinem Mischwald wirklich ein Ort zum Träumen sei.

Dann erzählte sie den zahlreich erschienenen Besuchern zunächst das Märchen „Die Alte im Wald“ und die Geschichte von „Jorinde und Joringel“ aus der Feder der Gebrüder Grimm. Sehr gespannt warteten die Besucher jedoch auf die „Braut des Wassermanns“ – ein Märchen, das viele bis zu diesem Tag nicht kannten. Auch Edeltraud Forster sagte, dass sie diese Geschichte nur selten erzähle, da die Umgebung einfach immer nicht passe. Aber dieses wunderschöne Fleckchen hier am Höllbach sei wie dafür geschaffen.

Nach kurzer Pause hörten die Anwesenden noch die lustige Geschichte von der „Wassernixe“ sowie ein Persisches Märchen und zum Schluss erzählte sie die Geschichte „Die Wimper des Wolfes“ aus „Die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estés. Diese moderne Erwachsenengeschichte spiegelt die Weisheit des Alters wider. „Durch die Wimper des Wolfes konnten alle Dinge, die wahr waren, und alle Dinge, die falsch waren, alle Dinge, die gegen das Leben gerichtet waren, und alle, die dem Leben zugewandt waren, alle Dinge, die nur durch die Augen derer zu sehen sind, die das Herz mit dem Herzen abwägen und nicht nur mit dem Verstand erkannt werden.“ Edeltraud Forster machte den Zuhörern deutlich, dass die wichtigste Frage im Leben sei: „Wo ist die Seele?“ und ermunterte ihre Zuhörer, sich auf das Wunder des Lebens einzulassen. „Geh hinaus in den Wald, geh hinaus. Wenn du nicht hinaus in den Wald gehst, wird nie etwas passieren und dein Leben wird nie beginnen.“

Von Anfang bis Ende zog Edeltraud Forster die Anwesenden mit ihren Märchen, die ausnahmslos vom Wasser und vom Wald handelten, in ihren Bann. Sie trug dabei jede einzelne Geschichte auswendig mit viel Gestik und Mimik vor und erntete dafür großen Applaus.

Daniela Eigenstetter und Ute Kahler vom Kultur-am-Höllbach-Team bedankten sich bei Märchenerzählerin Edeltraud Forster für diesen schönen Abend mit einem Präsent und richteten auch an Elisabeth Schmuck vom Höllbachhof, die für die Anwesenden einen kleinen Imbiss zur Verfügung gestellt hatte, ein Dankeschön.

Text und Fotos: Doris Kröller, Donau-Post

2017 von Daniela Eigenstetter (Kommentare: 0)

Schriftsteller/Künstler aus der Gemeinde Pfatter gesucht!

Das Projekt Donau-Wald-Kultur, bei dem die Gemeinden Pfatter, Wiesent, Wörth, Brennberg und Rettenbach kulturell zusammenarbeiten, plant die Herausgabe eines gemeinsamen Buches. Darin sollen heimatbezogene oder von örtlichen Literaten/Künstlern verfasste Texte und Bilder erscheinen. Das können Geschichten, Gedichte, Lieder, Gemälde, Grafiken oder auch besondere Fotografien sein. Historisches oder Aktuelles, Ernstes oder Humorvolles, Wissenswertes, Unbekanntes oder auch Bekanntes ist gefragt. Vor allem auch die Jugend wird aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Wer für die Gemeinde Pfatter einen Beitrag zu dem Buchprojekt leisten kann oder Informationen benötigt, kann sich bei Isabella Binder vom Arbeitskreis Kultur der Gemeinde Pfatter melden (Tel. 09481/1224 oder Email: be.binder@gmx.de).

2017 von Johann Festner (Kommentare: 0)

Wald­spa­zier­gang mit fi­de­len Stadt­mu­si­kan­ten

Märchen sind ein Kulturgut. Sie bezaubern, berühren und gehen zu Herzen [...]. Alternative Wahrheiten sind diesen Geschichten fremd. Der Erkenntnis, die die Bremer Stadtmusikanten vereint, ist schwerlich zu widersprechen: „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.“ Am Sonntag machten sich diese Vertreter der Tierwelt auf den Weg durch das „Paradies“, das dem Jugendensemble der Kolping-Theaterbühne eine wunderbare Kulisse für die großartige Inszenierung dieser Fabel geboten hat.

Der Kulturpreisträger des Landkreises von 2016 ist seinem Ruf und Renommee als tolle Truppe, die das Publikum überzeugt und begeistert, beim „K.i.W.“-Märchenspaziergang im Rahmen der Landkreis-Veranstaltungsreihe „Kultur-Landschaften“ voll und ganz gerecht geworden. Wieder einmal. Die 15 Darsteller haben von Anfang an einen ausgezeichneten Eindruck gemacht, weil ihre Betreuer Traudl und Hans Eigenstetter bei den Proben und den organisatorischen Vorbereitungen ganze Arbeit geleistet haben. Ihnen gelingt es immer wieder, Mädchen und Buben zu motivieren und für das Kolping-Kollektiv zu gewinnen. [...] 

Geschichte und Gruppe ergreifen Partei für Toleranz und Mitgefühl, für Verständnis und Verantwortungsbewusstsein, für Rücksichtnahme und Güte, für etwas mehr Gefühl und Sensibilität. Diese Erzählung [...] missbilligt Ausgrenzung, Abschiebung und Aggressivität, Unbarmherzigkeit und emotionale Kälte. Sie beklagt das schlimme Schicksal von Esel Heribert, der alt, schwach und lästig ist, der seinen Eigentümern nicht mehr von Nutzen sein kann und nur noch eine Last ist. Die Hausfrau ist gleich fertig: Ab zum Metzger, dann kommt wenigstens noch eine herzhafte Salami zur Brotzeit auf den Tisch.

Die Anteilnahme bezieht sich auf den armen, schwerhörigen und müden Hund, für den der Jäger keine Verwendung mehr hat, ebenso auf die liebe Katze „Chanse Lise“, die keine Mäuse mehr fängt und eine ungnädige Frau mit dem Sonnenschirm ertränken will, und auf den „grande Gogolo“ Jakomo, der trotz seines ausgeprägten Selbstbewusstseins beim Bauern in Ungnade gefallen ist, der dem Beil zum Opfer fallen und im Suppentopf landen soll.

Dennoch werden sie gebraucht, ganz dringend sogar. Eine Familie, bei der sich ein Räuber-Trio einquartiert hat, benötigt Hilfe. Sie leisten Beistand, gerne und selbstverständlich. An der siebten und letzten Station nehmen sie die Bande gefangen und übergeben sie einem glücklichen Polizisten.Schon bei der Premiere am Sonntag haben sie vor dem strömenden Regen mit einem ansprechenden Auftritt ihre beachtlichen Qualitäten bestätigt. Fanny Raith, Selina Ostermeier, Miriam und Julia Fuchs, Elisabeth Keil, Doris Vogel, Monika Rothermund, Anna und Felix Schmautz, Martin Seidl, Bonifaz Berger, Daniel Brandt, Lukas Ostermeier, Erich Gstettner, Jürgen Giebl und nicht zuletzt Martin Seidl, der auch die musikalischen Akzente setzte, bilden eine homogene Einheit, die der für die Kulisse zuständige Alois Gmeinwieser ergänzt. [...]

[Text und Bild: Donau-Post, Sepp Raith]

2017 von Johann Festner (Kommentare: 0)

Skulptur Kulturpreis

Kulturpreis des Landkreises Regensburg

Die Landkreisbürger sind wieder aufgefordert, Vorschläge für den Kulturpreis des Landkreises abzugeben. Neben dem regulären Kulturpreis wird wiederum der Jugendkulturpreis vergeben, den im vergangenen Jahr die Jugendgruppe der Kolpingtheaterbühne Wörth a. d. Donau gewonnen hat.

Genaue Angaben finden Sie hier: https://www.landkreis-regensburg.de/Kultur/Kulturprojekte/Kulturpreis.aspx

2017 von Johann Festner (Kommentare: 0)

septem triticum

Das kann sich hören lassen! Septem triticum im Bürgersaal Wörth. Musikstudenten haben ein wundervolles Konzert abgeliefert.

Man hört sich wieder!

2017 von Johann Festner (Kommentare: 0)

Mit Josef Schütz und Josef Schindler den Perlbach entlang

Mehr als 100 Wanderer nahmen am Sonntag an der zweiten Perlbachwanderung teil. Dabei handelte es sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung von „Kultur in Wörth“ und der Gemeinde Rettenbach. 

Im Jahr 2016 führte Wanderführer Schütz viele Interessierte von der Quelle des Perlbachs bei Niederroith bis nach Weihern. Der zweite Teil begann nun in Weihern und endete am Wörther Hallenbad. [...] Von Weihern machte man sich auf nach Hinter- und Vorderzirnberg in Richtung Paradies. Immer wieder wurde Halt gemacht. Josef Schütz ging auf Blumen, Gerüche, Geräusche oder auf die Besonderheiten von Fichtenzapfen ein. Neben der herrlichen Natur, die aus Wiesen, Wäldern und Feldern besteht, stand natürlich der Perlbach selbst im Vordergrund. „Der Name Perlbach kommt daher, dass früher Perlmuscheln im Bach zu finden waren. Absolut sauberes Wasser ist hierfür Voraussetzung“, so Schütz. Die Perlmuscheln starben im Perlbach zwischenzeitlich zwar aus, wurden aber wieder nachgezüchtet. [...]Der Perlbach im Paradies hat allerdings noch einen zweiten Namen, nämlich Gschwellbach. „Es gab im Verlauf des Gschwellbachs mehrere Mühlen, sodass das Wasser angeschwellt werden musste. Daher der Name Gschwellbach“, erläuterte der bestens vorbereitete Wanderführer. [...]

Halt machte man auch in Hinterzirnberg bei der Markl-Mühle, die von ihrem Besitzer aufwändig saniert und noch immer bewohnt wird. Jene wurde im Jahre 1640 erstmals geschichtlich erwähnt. [...] Nicht nur Wanderführer Josef Schütz, sondern auch Josef Schindler, der die Wanderer immer wieder mit lustigen Begebenheiten erfreut hatte, erhielt viel Applaus. Abschließend meinte Schütz: „Hier im Gschwelltal ist es wirklich wie im Paradies. Doch wer sich hier auskennt, der weiß, dass die Hölle auch nicht weit ist…“

[Text und Foto: Markus Schmautz, Donau-Post]

2017 von Johann Festner (Kommentare: 0)